lucky casino Tremble nimmt in „Pink-Panther“-Manier in seinem Formel-3-Rennwagen die Verfolgung auf. Doch draußen wird Vesper mittlerweile von Le Chiffres Leuten entführt. Bond sucht das Geheimdiensthauptquartier auf und wird dort strahlend von Miss Moneypenny begrüßt, der er einen dicken Kuss aufdrückt. Casino Royale ist ein Spielfilm aus dem Jahr 1967, eine Parodie auf die bis dahin erschienenen James-Bond-Filme. Obwohl der Film möglicherweise nicht den Status der offiziellen Bond-Filme erreicht hat, hat er sich dennoch einen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert.
Sir James selbst engagiert die reichste Spionin der Welt, Vesper Lynd, die gerade den Eiffelturm gegen nukleare Sprengköpfe verscherbelt hat und sich die Nelson-Säule vom Trafalgar Square in London zugelegt hat. Bond beauftragt deshalb Moneypenny damit, neue „Bonds“ aufzutreiben, die allesamt als „Agent James Bond 007“ auftreten sollen. Sein Neffe Jimmy Bond ist schon seit einiger Zeit in der Karibik verschollen. Er erfährt auch, dass die meisten Geheimagenten von weiblichen Gegenagenten in den Tod gelockt worden sind und der Ersatz-Bond nun für das Fernsehen arbeitet.
Damit ist Casino Royale der einzige Bond-Roman, für den sich die Produzenten Harry Saltzman und Albert Broccoli nicht die Rechte sichern konnten. Für nur 6.000 US-Dollar erhielt er von Ian Fleming die Filmrechte. Bereits 1954 weckte der Roman Casino Royale das Interesse des Hollywood-Produzenten Gregory Ratoff. Der Titel entspricht dem ersten Bond-Roman von Ian Fleming.
Trotz des finanziellen Erfolgs wurde Feldman von der Kritik verrissen. Peter Sellers und Woody Allen verließen die Dreharbeiten im Streit. Jedoch kam es zu Schwierigkeiten zwischen den Regisseuren und den Schauspielern, die zu einem ständigen Wechsel im Regie-Stuhl und fortlaufenden Änderungen am Drehbuch führten.
Die Handlung von ‚Casino Royale 1967‘ dreht sich um den Geheimagenten James Bond, der den Auftrag erhält, einen feindlichen Agenten namens Le Chiffre zu besiegen. ‚Casino Royale 1967‘ ist ein einzigartiger Film, der das James-Bond-Genre auf humorvolle Weise parodiert. Der aktuelle Bond 007 (Peter Sellers) ist dummerweise ein totaler Versager, der angesichts der Bedrohung völlig überfordert ist. Die Fülle guter Einfälle wird durch einen wahren Wust unnötig verwirrender Ausstattungseffekte stark in den Hintergrund gedrängt. 2006 wurde die Romanvorlage von Eon ebenfalls unter dem Titel „Casino Royale“ verfilmt. Bereits 1954 entstand daraus ein Fernsehfilm mit Barry Nelson als Jimmy Bond und Peter Lorre als seinem Gegenspieler Le Chiffre.
Am Kartentisch verwickelt Tremble Le Chiffre in unsinnige Gespräche, in deren Verlauf Vesper die Röntgenbrille gegen eine normale Brille austauschen kann. Im Casino muss Tremble feststellen, dass Le Chiffre eine Röntgenbrille trägt und so sämtliche Kartenwerte seiner Gegenspieler erkennen kann. Doch dann wird er von Vesper geweckt, die ihm mitteilt, sie habe „Miss Langbein schon erledigt“. Tremble lässt sich tatsächlich verführen und mit einer Schlaftablette im Champagner einschläfern. Doch im Hotel wartet schon Miss Langbein auf Tremble, die ihn im Auftrag von Le Chiffre verführen und töten soll.