casino locowin Mitglieder der Kölner Casinogesellschaft gehörten zu den Mitbegründern und führenden Mitgliedern der Rosenmontagsgesellschaft, auf die der Kölner Karneval zurückgeht. Heute steht die Bezeichnung Casinogesellschaft oft auch für ein Gebäude, in dem einmal eine solche Gesellschaft gewirkt hat. Eine Casinogesellschaft ist ein gesellschaftlicher Verein, der der Freizeitgestaltung dient.
Für jeden, der an einer niveauvollen Freizeitgestaltung ohne oberflächlichen Unterhaltungskonsum interessiert ist, lässt sich in unserem „Casino“ etwas finden. Beide Gesellschaften verständigten sich im Jahr 2008 auf eine Wiedervereinigung und so sind wir heute eine Gesellschaft, in der Rechtsform des eingetragenen Vereins, die über eine umfangreiche Historie verfügt. Darüber hinaus kann er in Ergänzung zum Herzog-Friedrich-August-Saal bei Bankettveranstaltungen das Buffet aufnehmen oder bei Bällen als Tanzfläche genutzt werden. Auch Seminarveranstaltungen mit parlamentarischer Bestuhlung bieten bis zu 70 Personen Platz. Hier finden bis zu 180 Personen bei Bankettbestuhlung bzw. Bei einem Glas Champagner oder Orangensaft finden vor oder in den Pausen Ihrer Veranstaltungen bis zu 120 Personen Platz. Nur eine dort mit „Wiesbaden Civilcasino“ betextete Postkartenansicht zeigt eine andere Gebäudefront.
In vielen Städten wurden nach Wiedergründungen die historischen Casinogebäude zurückgewonnen. Die Gesellschaftsrunden waren zunächst als Lesegesellschaften ausgelegt, die dem Wunsch nach Bildung und Information entgegenkamen. Seit ihrer Gründung hatte es sich die Wiesbadener Casino-Gesellschaft zur Aufgabe gemacht, das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt zu fördern und zu pflegen. Ihr Zweck war auf die gesellschaftliche Unterhaltung, wissenschaftliche Information und kulturelle Veranstaltungen gerichtet. Mit der Gleichschaltung während des Nationalsozialismus lösten sich die meisten Casinogesellschaften zunächst auf. Ballsäle, Sportstätten, Parks und Freibäder gehen auch auf das Wirken von Casinogesellschaften zurück. Somit wurden Casinogesellschaften für das aufstrebende Bürgertum wichtige Zentren der Kommunikation im 19.
Dies sind die einzigen von außen wahrnehmbaren Veränderungen gegenüber einer historischen Gebäudeskizze auf der Homepage der Casino-Gesellschaft. Der Architekt Wilhelm Bogler baute in den Jahren von 1872 bis 1874 im Historischen Fünfeck Wiesbadens das Palais Friedrichstraße 22 im Stil des strengen Historismus mit dreigeschossiger Fassade als Sitz der Casinogesellschaft. Manch eine Lesegesellschaft änderte ihren Namen und nannte sich fortan Casinogesellschaft, um den Charakter des Amüsements deutlicher zu unterstreichen und wieder mehr Interessenten in die Räumlichkeiten zu locken. Da aber bald Bücher und Zeitungen immer billiger wurden und damit den Bürgern leichter zugänglich wurden, richtete sich der Schwerpunkt des Interesses bald auf kulturellen Austausch, auf Kunst und Amüsement. Zu gesellschaftlichen Anlässen und Feiern wurden allerdings auswärtige Gäste oder Kurgäste eingeladen. Die Wiesbadener Casino-Gesellschaft bereichert seit ihrer Gründung vor beinahe 200 Jahren das kulturelle Leben der Stadt auf den Gebieten der Musik, Literatur sowie durch Ausstellungen.